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Vietnam vor 60 Jahren: Verheerender Giftkrieg

15.08.202104.12.2025
Four-ship formation on a defoliation spray run. (U.S. Air Force photo)

Inhalt

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  • Erst, wenn die Opfer entschädigt sind, ist der Vietnamkrieg wirklich vorbei
  • Vietnam: Verheerender Giftkrieg
    • Doppelstrategie
    • Vollständige Vernichtung
    • Verbotene Kriegführung
    • Fatale Folgen
    • Ungleichbehandlung
    • Deutsche Mitschuld

Erst, wenn die Opfer entschädigt sind, ist der Vietnamkrieg wirklich vorbei

Es war die bisher größte Niederlage der USA, aber sie fügen ihrem einstmaligen Gegner heute noch Schaden zu: Die Folgen der eingesetzten Entlaubungsmittel sind für Vietnam bis heute enorm. Und noch immer weigern sich die USA, die Verantwortung zu übernehmen.
von Dagmar Henn – RT DE (15.8.2021)
https://de.rt.com/meinung/122263-erst-wenn-opfer-entschaedigt-sind-in-vietnam/

Vietnam: Verheerender Giftkrieg

Vor 60 Jahren setzten die USA in Vietnam zum ersten Mal »Agent Orange« ein. Die Folgen waren katastrophal. Gerechtigkeit haben die Opfer bis heute nicht erfahren
von Stefan Kühner – junge Welt (10.8.2021)
Stefan Kühner ist stellvertretender Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Vietnam.
https://www.jungewelt.de/artikel/408013.vietnam-verheerender-giftkrieg.html

Der 10. August 1961 markiert den Beginn eines der großen Verbrechen der USA gegen die Menschheit. Das Datum gilt als Beginn des Einsatzes von »Agent Orange«, um die Urwälder Vietnams zu entlauben. Die bis heute nachwirkenden Folgen waren kein bedauerlicher Kolateralschaden, sondern einkalkuliert. Der Einsatz der Pflanzenvernichtungsmittel aus den Chemiefabriken von Dow Chemical, Monsanto und mehreren Dutzend anderen Firmen war ein völkerrechtswidriger Chemiewaffeneinsatz und die wohl schlimmste bewusst geführte ökologische Kriegführung der Geschichte. […]

Doppelstrategie
[…]

Der »erste« Krieg erfolgte ab 1964 und begann mit einer Lüge: Das US-Kriegsschiff »Maddox« sei durch vietnamesische Schiffe angegriffen worden. Der darauf folgende Luftkrieg richtete sich gegen die Infrastruktur im Norden Vietnams, darunter zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser. Er endete erst 1972. Dabei wurden über Vietnam mehr Bomben abgeworfen als dies im Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland geschah.

Der »zweite« Krieg wurde auf dem Territorium Südvietnams mit Bodentruppen gegen die Befreiungsbewegung ausgefochten. Die US-Soldateska ging mit unglaublicher Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vor. Dies geschah vor den Augen von amerikanischen und internationalen Journalisten, deren Aufnahmen es in die Abendnachrichten auch des bundesdeutschen Fernsehens schafften. Zu den Folgen, die weit über das Kriegsende hinauswirkten, gehörte der flächendeckende Einsatz von Herbiziden.

Vollständige Vernichtung

»Agent Orange« ist ein aus verschiedenen hochwirksamen chemischen Stoffen bestehendes Pflanzenvernichtungsmittel, das von der US-Militärführung in Vietnam eingesetzt wurde. Der Name Orange kommt von einer orangefarbenen Markierung auf den Fässern, in denen das Herbizid angeliefert wurde. Es gab zusätzlich »Agent White«, »Agent Blue«, »Agent Purple« usw. Aufgrund der Herstellung großer Mengen von »Agent Orange« in kurzer Zeit nahmen die Hersteller Verunreinigungen mit dem Giftstoff 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) in Kauf.

Dem US-Kommando zufolge wurden die Herbizide zum Auffinden der Partisanenzentren und zur Unterbrechung der Lebensmittelversorgung der Nationalen Front zur Befreiung Südvietnams gezielt eingesetzt. Mit den Giftstoffen sollten die vietnamesischen Freiheitskämpfer aus ihren unterirdischen Zufluchtsstätten herausgetrieben und von der einheimischen Bevölkerung isoliert werden. Die US-Armee beschränkte sich bei ihren Operationen in den tropischen Wäldern in der Regel jedoch nicht auf bloße Entlaubungsaktionen, sondern vernichtete die Pflanzen- und Tierwelt vollständig. Die Herbizide wurden in ungeheuer starken Konzentrationen eingesetzt. Zusätzlich wurden die ausgetrockneten Wälder durch Napalm in Brand gesetzt.

Das zweite Hauptziel des Einsatzes von »Agent Orange« und weiterer Herbizide galt der gezielten Vernichtung der Ernte. Zirka 90 Prozent der Bevölkerung lebte zu jener Zeit auf dem Land. Die Besprühung der Reis- und Gemüsefelder sollte nicht nur die Versorgung der Befreiungskräfte unterbrechen, sondern auch das Aushungern der Bevölkerung bewirken und beide, Bevölkerung wie Befreiungsbewegung, spalten. Neben der Vernichtung der Ernte und der Zerstörung der Anbauflächen durch langfristige Vergiftung der Böden verbrannte die Besatzungstruppen systematisch die Reisvorräte in den Dörfern und bombardierten die für den Reisanbau wichtigen Deichsysteme.

Verbotene Kriegführung

Die Kriegführung durch Herbizide stellte eine grobe Verletzung des Genfer Protokolls gegen den Einsatz von chemischen Waffen aus dem Jahr 1925 dar. Unter dem Eindruck des Giftgaseinsatzes im Ersten Weltkrieg, bei dem etwa 65.000 Menschen durch Kampfgas wie Phosgen umgekommen waren und etwa zwei Millionen Menschen unheilbare Verletzungen erlitten hatten, traten viele Staaten unmittelbar dem Genfer Protokoll bei. Die USA gehörten bis 1975 nicht zu den Unterzeichnern. […]

Seit den 1960er Jahren bemühten sich die Vereinten Nationen um einen Nachfolgevertrag zum Verbot von chemischen und biologischen Waffen. Mitverantwortlich dafür war der Einsatz von »Agent Orange«. Die blockfreien Staaten und die Sowjetunion plädierten dafür, das Verbot solcher Waffen in einem gemeinsamen Vertrag zu regeln. Dies lehnten die USA und andere westliche Mächte ab.

Auch das gezielte Aushungern von Zivilpersonen zählt zu den Methoden der verbotenen Kriegführung. »Wer im Zusammenhang mit einem internationalen bewaffneten Konflikt mit militärischen Mitteln einen Angriff durchführt und dabei als sicher erwartet, dass der Angriff weitreichende, langfristige und schwere Schäden an der natürlichen Umwelt verursachen wird«, dem droht Strafe. Selbst wenn zum Zeitpunkt des Krieges in Vietnam völkerrechtlich einige Aspekte juristisch noch nicht definiert waren – die menschenrechtswidrigen Auswirkungen des Einsatzes von »Agent Orange« waren mit bloßem Auge sichtbar.

Fatale Folgen

Innerhalb weniger Stunden verdorrten bereits die Blätter der Obstbäume. Kurze Zeit später fiel auch das Laub der großen Urwaldbäume, tote Enten lagen zu Hunderten in den Teichen. Menschen, die mit dem Gift in Kontakt kamen, litten an Atemnot, ihre Haut wies starke Verätzungen auf, die Menschen wurden kraftlos. Durch die nachfolgenden Bombardierungen und den Abwurf von Napalm wurden die an Pflanzen und Tieren reichen Urwälder in Einöden verwandelt. […]

Besonders heftige Auswirkungen hatten der kombinierte Einsatz von »Agent Orange« und Bombardements auf die Mangrovenwälder, die aufgrund ihres Reichtums an Fischen und Meeresfrüchten eine wichtige Nahrungsquelle der in diesen Regionen lebenden Menschen abgeben und außerdem einen Schutzwall gegen eindringendes Meerwasser, Versalzung und Abschwemmung der Küste bieten. Da sich Dioxin nur sehr langsam aus den Böden ausschwemmt, waren ganze Landstriche partiell vergiftet. All dies war der US-Militärführung bekannt.

Auch den Menschen in Vietnam war nach den Angriffen bewusst, dass sie auf vergifteten Böden pflanzten und ernteten. Auf die Frage, warum dort trotzdem Reis und Gemüse angebaut würde, antwortete ein Vietnamese noch 1988 bei einem Besuch in der Provinz Tay Ninh: »Wovon sollen wir denn leben, wir können doch nicht die Erde einer ganzen Provinz austauschen.« Das Gebiet im Mekongdelta an der Grenze zu Kambodscha gehörte zu den besonders stark besprühten Regionen. […]

Ungleichbehandlung

Das Verbrechen, das die USA mit dem Einsatz von »Agent Orange« verübt haben, ist heute weltweit bekannt, und es gibt in vielen Ländern Initiativen, die den Betroffenen helfen. Auch in den USA gibt es sie, obwohl die US-Regierung und die Konzerne, die sich an dem Gift einst goldene Nasen verdienten, jeden Zusammenhang zwischen »Agent Orange« und den Krankheiten kategorisch abstreiten.

Doch auch hier gibt es mittlerweile kleine Erfolge. Die Regierung der USA beteiligt sich über nachgeordnete halbstaatliche Institutionen an der Entgiftung von sogenannten Dioxin-Hotspots – ehemalige Militärflughäfen, an denen immer noch eine besonders hohe Dioxinverseuchung festgestellt werden kann. Die »Agent Orange«-Rückstände werden hier weiterhin aus den Böden ausgeschwemmt und verursachen bei der lokalen Bevölkerung akute Neukontaminationen. Auf diesen Flughäfen waren Tausende Fässer mit Herbiziden gelagert, umgeladen und dabei unsachgemäß behandelt worden. Fässer fielen aus dem Flugzeug und von Lkw, platzten und liefen aus.

[…] Politisch hält die US-Administration daran fest, jede direkte und indirekte Verantwortung für ihre Verbrechen abzustreiten. Aus Sicht vieler Menschen, die sich weltweit, auch in den USA, für Gerechtigkeit für die vietnamesischen Opfer eingesetzt haben und immer noch einsetzen, ist dies ungeheuerlich. Le Ke Son zum Beispiel hat 20 Jahre lang als Vertreter Vietnams und der »Agent Orange«-Opfer für US-Hilfen verhandelt und gestritten und versucht, einen Kompromiss zu finden. Vietnam hat sich dazu entschieden, den USA einen Gesichtsverlust zu ersparen.
Die Überwindung der Folgen von »Agent Orange« waren und sind für den vietnamesischen Staat und die Grundorganisationen der Kommunistische Partei seit der Wiedervereinigung Vietnams 1976 eine Herausforderung. Diese aus eigener Kraft zu bewältigen war allerdings angesichts der riesigen Zahl von Betroffenen nahezu unmöglich. […]
Deutsche Mitschuld

Unter den Nutznießern des Kriegsverbrechens, das darf nicht vergessen werden, sind auch Deutsche. 1967 konnte der jährliche Bedarf der US-Armee nicht mehr aus eigenen Ressourcen gedeckt werden. Böhringers Herbizidwerk bei Hamburg habe daraufhin, so lautet der Verdacht, 720 Tonnen Trichlorphenolatlauge produziert, das zur Herstellung von »Agent Orange« geliefert wurde. Das Unternehmen streitet dies jedoch ab. Es räumt lediglich ein, dass es Verhandlungen gegeben habe, erklärt aber, ein Vertrag sei nicht zustande gekommen.

Unleugbar ist jedoch die Übernahme von Monsanto, einem erwiesenen Großhersteller von »Agent Orange«, durch den Bayer-Konzern 2016. Als jetziges Mutterunternehmen von Monsanto führt Bayer Prozesse, nicht nur gegen heutige Opfer des Herbizids »Roundup«, sondern auch gegen die Betroffenen aus dem Vietnamkrieg. Erst jüngst verwehrten Bayer und deren Anwälte der Vietnamesin Tran To Nga jegliche Schadenersatzzahlungen.

Auch wenn die betroffene Klägerin den Prozess im Mai 2021 vor einem französischen Gericht verlor, wird die juristische Auseinandersetzung weitergehen. Die Klägerin und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer haben Revision eingelegt. Die Berufung wurde angenommen, als neuer Termin wurde der Sommer 2022 angesetzt. Vietnams Botschafter bei den ASEAN-Staaten wertete das Urteil als zynisch, feige und unannehmbar und fügte hinzu: »Mit seinem Beschluss hat das Gericht abgelehnt, das Menschenrecht auf Wahrheit anzuerkennen und Gerechtigkeit walten zu lassen gegenüber Konzernen, die verantwortlich sind für die andauernden Leiden der Bürger.«

Schlagworte: #Altlasten#Umweltkrieg

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