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.. Boden und Wasser | .. PFAS | Natur und Umwelt lokal

US Army Wiesbaden-Erbenheim: PFAS-Belastung | Update

22.01.202530.12.2025
OpenStreetMap: https://www.openstreetbrowser.org/#map=14/50.0446/8.3298&categories=military
Koordinaten für Google Maps / Earth:  50.04, 8.33  (Strg-C)
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Wiesbaden-Erbenheim
siehe auch: Objektdatenblätter PFAS – Allgemeine Hinweise

Bild: Screenshot aus einem Video des HR vom 5.5.2020

Grafik aus: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-deutschland-101.html – mit Hot Spot Wiesbaden-Erbenheim

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  • Chronologie
    • Nutzung
    • PFAS-Schadstoffbelastungen
  • Mitteilungen RP Darmstadt
  • Letzte Presseberichte
  • Frühere Infos
  • Aus dem Umweltausschuss im Landtag
  • Auskunft vom 14.6.2022
  • Hoher PFAS-Abfluss über den Käsbach
  • Bewertung

Chronologie

Nutzung
  • ab 1945: Bau eines Militärflugplatzes durch die US Army. Zeitweise Sitz der US Air Forces in Europe.
  • 1998: Umbenennung in Wiesbaden Army Airfield, hauptsächliche Nutzung für Helikopter-Staffel
  • 2010 – 2012: Baumaßnahmen zur Verlegung des Headquarters Q US-Army Europe aus Mannheim und Heidelberg
  • 2011: Wegen der Lärmbelastung durch die Neustationierung einer Hubschrauberstaffel gründet sich die Bürgerinitiative BILGUS
  • aktuell: zusammen mit außerhalb gelegenen Wohngebieten besteht eine ca. 20.000-köpfige US-Community

 

PFAS-Schadstoffbelastungen

2009: Bei Baugrunduntersuchungen wird erstmals PFAS nachgewiesen

2011: Das städtische Umweltamt und der RP Darmstadt werden über die PFAS-Belastungen informiert.

2011: In Verbindung mit Baumaßnahmen und Erdaushub wird die Thematik auch von dem Hessischen Baumanagement, dem heutigen Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, sowie der Abfallbehörde beim RP Darmstadt diskutiert.  Die US Army wird vom städtischen Umweltamt aufgefordert, PFAS in die Grundwasserüberwachung mit einzubeziehen.

ab 2012: Teilsanierungen des belasteten Bodens

2014: Nach Anforderung des städtischen Umweltamtes aus dem Jahr 2012 wird ein von der US-Army in Auftrag gegebenes Gutachten der „AMEC Environment & Infrastructure GmbH“ im April 2014 vorgelegt und im Juli 2015 vom RP Darmstadt an das städtische Umweltamt weitergegeben.

2016 – 2019: Sanierungsuntersuchung mit Grundwassermonitoring an 17 Messstellen auf dem Airbase-Gelände nach Anforderung des RP Darmstadt. Ergebnis: PFAS-Werte nehmen mit zunehmender Entfernung vom Feuerlöschübungsplatz deutlich ab.

2020: Ein Gesamtsanierungskonzept einhergehend mit weiteren Untersuchungsergebnissen wird von der US Army vorgelegt.

2022: Untersuchungen wurden abgeschlossen gemäß RP Darmstadt. „Fazit: Weitere Untersuchungen und Überwachungen sind geplant. Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt erstellt mit der US Army einen Maßnahmenkatalog, um die Schadstoffbelastungen weiter zu reduzieren.“

Mitteilungen RP Darmstadt

Altlasten: Die Untersuchungen auf der Airbase sind abgeschlossen
Pressemitteilung vom 7.1.2022

Das Grundwasser rund um den US-Militärflugplatz in Wiesbaden ist großflächig mit PFAS belastet.
(zuletzt aktualisiert: 15.9.2021)

Im Februar 2020 wurde über die PFAS-Verseuchung am US-Standort in Wiesbaden berichtet, dem Sitz des US Army Headquarters Europe. Diese wurden jedoch bereits 2009 erstmals in Boden und Grundwasser nachgewiesen. Sie stammen wahrscheinlich vom Löschschaum, der auf der Air Base in den 1970er Jahren eingesetzt wurde. Allerdings wird hier auch eine frühere, benachbarte Lackfabrik als Mitverursacher verfolgt. Die aktuell gemessenen Werte in einem auf angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen vorhandenen Brunnen, der auf behördliche Anordnung geschlossen werden musste, liegen teilweise hundertfach über der sog. Hintergrundbelastung. Auch in zwei angrenzenden Bächen werden seit mehreren Jahren vereinzelt bis zu fünfzigfach überhöhte Werte festgestellt.
Quelle:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/us-militaerstuetzpunkt-mit-giftigen-schadstoffen-belastet,pfc-belastung-erbenheim-100.html


[…] Ein Schwerpunkt der Altlast ist die sogenannte Area 12, der ehemalige Lösch-Übungsplatz im Nordosten der Startbahn, doch auch weitere Bereiche scheinen belastet zu sein.

Mittlerweile haben die amerikanischen Streitkräfte in Abstimmung mit dem Land Hessen erste Sanierungen und Sicherungen sowie weitere Untersuchungen auf ihrem Areal vorgenommen. Außerhalb der Kaserne hat das Land Hessen gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden ergänzende Untersuchungen durchgeführt. Im vergangenen Jahr wurden Kleingärten bei der Airbase, der Käsbach sowie Quellen intensiv beprobt. Dabei wurden in einigen Brunnen unmittelbar westlich der Airbase ähnlich hohe Schadstoff-Gehalte gemessen wie auf dem Gelände selbst. Sich daran anschließende Untersuchungen der US Army in diesem Frühjahr bestätigten den Verdacht, dass es einen weiteren Belastungsschwerpunkt im nordwestlichen Teil der Startbahn gibt (Area 11). Die US Army untersucht den Bereich nun vertiefend.
Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt lässt nun auf einer Fläche von über fünf Quadratkilometern im Südsüdwesten der Kaserne, wohin das Grundwasser aus den belasteten Bereichen abströmt, weitere Untersuchungen – insbesondere der dort vorhandenen Brunnen und Bäche – durchführen. Zum Teil werden auch Proben wiederholt, weil die Fachleute vom RP aufgrund der vielen Niederschläge zuletzt mit veränderten Verhältnissen im Grundwasser rechnen. Damit sollen die Ausdehnung und die Höhe der Belastung festgestellt werden, um das das Maß der Gefährdung für Mensch und Umwelt abschätzen zu können. […] Quelle: Pressemitteilung des RP Darmstadt (1.9.2021)

frühere und nicht mehr verfügbare Info auf der Website des Umweltamtes Wiesbaden:
https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/boden-altlasten/pfc-belastung.php

Letzte Presseberichte

FR vom 2.3.2023: siehe https://umwelt-klima-rheinmain.net/2023-03_pfas-rhein-main/#Ein_giftiger_Rest_bleibt_im_Boden_der_Wiesbadener_US-Airbase

https://www.rheinmainverlag.de/2021/09/02/rp-geht-pfc-belastung-bei-airbase-in-erbenheim-nach/
FAZ vom 6.9.2021: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/belastet-grundwasser-untersuchung-bei-airbase-erbenheim-17518295.html
FR vom 7.9.2021: https://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden/grundwasser-in-wesbaden-wird-untersucht-90964847.html

Frühere Infos

Pressemitteilung der Fraktion Die LINKE im Hessischen Landtag vom 11.3.2020
PFC-Belastung in Wiesbaden-Erbenheim: Zehn Jahre nach Bekanntwerden noch immer kein Sanierungskonzept
https://www.linksfraktion-hessen.de/presse/mitteilungen/detail-pressemitteilungen/news/pfc-belastung-in-wiesbaden-erbenheim-zehn-jahre-nach-bekanntwerden-noch-immer-kein-sanierungskonzept/

hr-Dokumentarsendung (44 min) über PFAS-/PFC-Belastung
mit Schwerpunkt Wiesbaden-Erbenheim, Erstsendung am 1.4.2020
https://umwelt-militaer.org/hr-pfc-doku-2021/

hr-Magazin: „US-Airbase in Wiesbaden mit giftigen Schadstoffen verseucht“ – PFC im Grundwasser
[…] Das Regierungspräsidium Darmstadt schließt neben dem Löschschaum auch weitere Quellen nicht aus. Konkrete Werte finden sich in Unterlagen des Umweltamtes der Stadt Wiesbaden, die das hr-Magazin eingesehen hat. Demnach wurden 2018 im angrenzenden Grundwasser-Brunnen eines Landwirts 46,3 63,3 µg/l gemessen, an einer anderen Messstelle liegt der Wert bei 63,3 µg/l. Auf dem Militärgelände ist das Grundwasser laut US Army in der Spitze mit 104 µg/l PFC belastet. […]
Der Chemiker und PFC-Experte Manfred Santen von Greenpeace Deutschland stuft die Situation in Wiesbaden-Erbenheim als „besorgniserregend“ ein. […]
Quelle: https://sensor-wiesbaden.de/hr-magazin-us-airbase-in-wiesbaden-mit-giftigen-schadstoffen-verseucht-pfc-im-grundwasser/ (9.2.2020)


Aus dem Umweltausschuss im Landtag

Infos auf Grundlage des stenografischen Berichts von dem öffentlichen Teil der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Hessischen Landtag vom 11.2.2020.

Behandelt wurde in der Sitzung ein dringlicher Berichtsantrag der Fraktion DIE LINKE.
Die Fragen wurden von Ministerin Priska Hinz beantwortet.

[Siehe auch Chronologie …] In dem Gutachten [der „AMEC Environment & Infrastructure GmbH“ vom Juli 2015] wurden die Ergebnisse der Grundwasseruntersuchung bis zur südlichen Grundstücksgrenze der Clay-Kaserne mit den 2009 veröffentlichten Trinkwasserleitwerten des Umweltbundesamtes verglichen: 0,3 µg/l Σ (Summe) PFOA + PFOS und 5 µg/l Σ PFC als Maßnahmenwert. Ausgehend von der ermittelten Grundwasserfließrichtung kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass ein Austrag stattfindet, im Abstrom der Liegenschaft jedoch keine Überschreitung des Trinkwasserleitwertes zu erwarten ist. Die Notwendigkeit einer Grundwassersanierung wird vom Gutachter aus diesem Grund nicht gesehen. Um auszuschließen, dass neben der bekannten Verdachtsfläche im Norden der Startbahn auf dem Grundstück der Clay-Kaserne noch weitere Eintragsgebiete für PFC vorliegen, empfiehlt das Gutachten eine Bodenprobenkampagne. […]

Auf dem gesamten Airbase-Gelände findet seit 2016 ein Grundwassermonitoring an 17 Messstellen statt. Die Untersuchungsergebnisse des Grundwassermonitorings zeigen, dass die PFC-Konzentrationen im Grundwasser mit zunehmender Entfernung zum ehemaligen Löschübungsplatz deutlich abnehmen. Im März 2016 forderte das Regierungspräsidium die US-Army auf, eine Sanierungsuntersuchung für den Bereich des ehemaligen Löschplatzes vorzulegen sowie ein Grundwassermonitoring durchzuführen.
Im Oktober 2019 wurde eine vorläufige Sanierungsuntersuchung vorgelegt. Ein Gesamtsanierungskonzept muss nach Vorlage weiterer Untersuchungsergebnisse mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und der US-Army abgestimmt werden.
Das Regierungspräsidium erwartet die Untersuchungsergebnisse im April 2020. Sodann müssen die dafür erforderlichen finanziellen Mittel durch die Verantwortlichen auf der US-Seite bewilligt und bereitgestellt werden.

Frage der Fraktion DIE LINKE:
Wer müsste für die Kosten einer möglichen Sanierung aufkommen?

Antwort Ministerin Priska Hinz:
Die materiellen Anforderungen des Umweltrechts gelten auch für ausländische Streitkräfte. Zwar ist es rechtlich nicht möglich, solche Anforderungen hoheitlich durch Verwaltungsakt durchzusetzen, jedoch gab es in den vergangenen Jahrzehnten eine vertrauensvolle und gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen der Umweltverwaltung und den amerikanischen Streitkräften in Umweltfragen. Die Landesregierung geht daher davon aus, dass die notwendigen Sanierungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Umweltverwaltung von den Verursachern durchgeführt werden.

Auskunft vom 14.6.2022

Antwort auf eine Kleine Anfrage im Landtag. Auszüge:

Frage 1. Liegt für die vom Regierungspräsidium genannten Untersuchungen der U.S. Army vom Frühjahr 2021 ein Bericht vor, der für eine Einsichtnahme zugänglich ist?
Antwort: Es liegt ein Bericht der HYDRODATA GmbH vom März 2022 vor. Auskünfte über den Inhalt können nach der am 10.05.2022 erfolgten Zustimmung des Auftraggebers grundsätzlich unter Auflagen zum Datenschutz erteilt werden.

Frage 2. Beinhalten die bisher vorgelegten Untersuchungsergebnisse ein Grundwasserströmungsmodell bzw.
ein weiter gehendes Transportmodell, das eine Langzeitprognose für die Belastung im Umfeld der US- Liegenschaft zulässt?
Frage 3. Im September 2021 kündigt das Regierungspräsidium Darmstadt weitere Untersuchungen auf einer
Fläche von über fünf Quadratkilometern im Südsüdwesten der Kaserne an. Welche Ergebnisse erbrachten diese Untersuchungen?

… Außerhalb der Clay-Kaserne wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt Untersuchungen des Grundwassers durchgeführt. Das Gutachten wurde am 26.11.2021 dem Regierungspräsidium vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass die allgemeine Fließrichtung des Grundwassers westlich der Clay-Kaserne nach Südsüdwest bzw. Süd gerichtet ist. Die Belastungsschwerpunkte auf dem Airbasegelände liegen beim ehemaligen Löschübungsplatz im Nordosten der Startbahn („Area 12“) und im nordwestlichen Teil der Startbahn, bei einem früher als Lagerplatz für Abfallprodukte genutzten Bereich („Area 11“). Diese sind auch ursächlich für die Schadstofffahne.
Die PFAS- Konzentration im Fahnenbereich sinkt außerhalb der Clay-Kaserne nach ca. 2 km auf ein niedriges Niveau, sodass im weiteren Abstrom keine schädliche Grundwasserverunreinigung zu vermuten ist. …

komplette Drucksache: https://info.umwelt-militaer.org/pdf/2022/2022-06-14_HE-LT-2008301_PFAS-Erbenheim.pdf


Hoher PFAS-Abfluss über den Käsbach

Ergebnis der Beprobung im Sommer 2024:
PFAS-4: 960,1 ng/L (TrinkwV: 20 ng/l)
PFAS gesamt: 1195,2 ng/l (TrinkwV: 100 ng/l)

Die Belastung des Käsbach ist prinzipiell bekannt und auch auf einer Infotafel an der Messstelle vermerkt.

Nicht mehr abrufbare Webseiten der Stadt Wiesbaden:
https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/boden-altlasten/chronologie-pfc.php
https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/boden-altlasten/bereich-kaesbach.php

Die letztlich behördlich verordnete Studie
UNTERSUCHUNGSBERICHT (Endfassung) FY20 SITE INVESTIGATION AT AREA 11, HQAES SITE 5724A.1009 (CC NO. CCWB105) USAG WIESBADEN, GERMANY
wurde auf eine Anfrage nach dem Hessischen Umweltinformationsgesetz (HUIG) mit Bescheid vom 5.8.2022 an Karl-Heinz Peil für den Eigengebrauch freigegeben. Der Bericht untersucht lediglich Belastungen im Nordwesten des US-Standortes (Area 11), nicht jedoch den Abfluss an der Ostseite über den Käsbach. Auf einer Internetseite der Stadt Wiesbaden wird auf Probenahmen seit Dezember 2017 verwiesen. Die dort aufgeführten Messwerte (WP3 entspricht dem aktuellen Messort) zeigen jedoch nur geringe Werte.
Anmerkung zum Mess-Kit #9639: Dieses Mess-Kit war bei Auslieferung beschädigt, indem sich der Dichtring für den Absorptionsfilter von der Behälterwand gelöst hatte. Der Gesamtwert liegt deshalb um 20% unter der zweiten Messung mit Kit #9640, was plausibel ist. Dem entsprechend sind auch die Einzelwerte ähnlich entsprechend niedriger, mit Ausnahme des leicht höheren Wertes für PFOA.

Bewertung

Klärung der relevanten Verursacher
Bis heute ist keine Klärung erfolgt, wer als Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden muss. Ob die frühere Lackfabrik einen relevanten Anteil an der PFAS-Belastung hat, ließe sich anhand des Schadstofftransportes im Grundwasser und der jeweiligen Anteile der gemessenen PFAS-Leitsubstanzen eindeutig klären. Da die Ausbreitung der PAS-Schadstoffe im Umfeld des US-Standortes sehr massiv ist und das RP Darmstadt am 1.9.2021 großflächige, neue Untersuchungen ankündigte, sollte anhand eines Schadstofftransportmodells diese Klärung eindeutig möglich sein.

Sanierungsmaßnahmen
Art und Umfang der Sanierungsmaßnahmen werden nach außen hin nicht offen kommuniziert. Das heißt, es ist weder über Pump & Treat Maßnahmen noch über punktuellen Bodenaushub mit Zwischenlagerung etwas bekannt. Das im Auftrag der US Army erstellte Sanierungskonzept liegt vor und beinhaltet nur Maßnahmen im Nordwesten, nicht jedoch zu dem Abfluss in den Käsbach.

Infotafel vor Ort

Ungebremster PFAS-Abfuss in den Käsbach: Die Belastung des Käsbach durch PFAS-4 (gemäß gültiger Trinkwasserverordnung – siehe dazu die aktuellen Hinweise) ist extrem hoch, stößt aber auf minimales öffentliches Interesse. Diese Belastungen fließen in den Main und kurz dahinter in den Rhein. Die PFAS-Werte tragen damit zur „Hintergrundbelastung“ des Rhein bei, der vor allem für Wasserwerke in den Niederlanden ein Problem ist, die dort Wasser zur Trinkwassergewinnung entnehmen.

(Stand: 24.1.2025 / KP)

 

 

Schlagworte: #Objektdatenblatt PFAS#US-Militär in Deutschland

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